Club an der Enz
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2020

A- und B-Mädchen holen Gold und Silber

 

Oktober 2020: Zwei Medaillen gehen in dieser Feldsaison an die Spielgemeinschaft Club an der Enz/TSV Ludwigsburg: Die Mädchen B holen den Titel des Vizemeisters in der Verbandsliga und die Mädchen A brachten am Sonntag den roten Wimpel der Meister nach Hause an die Enz.
Die Mädchen B blieben alle Spiele der Saison ungeschlagen, lediglich das Unentschieden im Endspiel-Lokalderby gegen den HC Ludwigsburg am Samstag kostete am Ende das Gold des Meisters, da der HCL im entscheidenden Spiel gegen die Mädchen von Suebia Aalen 2:0 gewannen, während die Spielgemeinschaft nicht über ein 0:0 gegen Aalen hinaus kam. Die Spielgemeinschaft kann mit dem Titel des Vizemeisters dennoch hoch zufrieden sein.
Gold und somit den ersten Platz in der Verbandsliga haben sich am Sonntag die Mädchen A in einem spannenden Penaltyschießen in und gegen Aalen nicht mehr nehmen lassen.
Der Club an der Enz freut sich über diesen tollen sportlichen Erfolg und blickt bereits jetzt erwartungsvoll auch vor dem Hintergrund des geplanten Platzneubaus auf die kommende Feldsaison.

Herren: SG Vaihingen-Ludwigsburg mit mühevollem Sieg

 

In einer scheinbar klaren Partie gegen nur 10 Heidelberger müssen die Hausherren bis kurz vor Schluss zittern. Am Ende gelingt ein 5:3.

 

Vor Spielbeginn schienen die Siegeschancen klar verteilt. Die Heimmannschaft konnte mit einem vollbesetzten Kader aufwarten, wohingegen Heidelberg nur mit 10 Spielern angereist war. Einziges Manko der SG war die noch ungewohnte Teamzusammensetzung. Die einzelnen Spieler und Mannschaftsteile fanden im ersten Viertel aber schnell zusammen und der Gegner konnte dominiert werden. Nach sieben Minuten gelang Swen Moll der Führungstreffer. Nur wenige Minuten später kämpfte sich Sven König durch den Schusskreis und markierte den zweiten Treffer. Bei goldenem Oktoberwetter ging es kurze Zeit später in die Viertelpause. Heidelberg war dis dato kein einziges Mal vor Torhüter Daniel Löpsinger aufgetaucht. Mit der gewonnenen Sicherheit sollte das nachfolgende Viertel noch dominanter gestaltet und der Gegner früher unter Druck gesetzt werden. Dies gelang nicht optimal, dennoch blieben die Vaihinger und Ludwigsburger spielbestimmend und konnten viele Torchancen generieren. Allesamt endeten diese jedoch spätestens beim Heidelberger Torhüter, der eine starke Partie zeigte. Ein weiterer Treffer schien trotzdem nur eine Frage der Zeit zu sein. Allmählich entwickelte sich trügerische Sicherheit und Heidelberg konnte über Konter selbst gefährlich setzen. Die Hausherren verließen sich in dieser Phase auf die individuelle Stärke der eigenen Verteidigung. Dies ging meistens gut, eine kurze Ecke und der anschließende Nachschuss wurden von den Gästen dann aber doch zum Anschlusstreffer genutzt. Nur kurz danach hatte Heidelbergs Stürmer im direkten Duell mit dem Torhüter sogar noch die Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch im Versuch diesen zu umspielen. Nach diesen schwachen 15 Minuten musste für die zweite Halbzeit eine Rückkehr zu voller Leistungsstärke her, um den Gegner nicht noch weiter aufzubauen. 

Es gelang der SG Vaihingen-Ludwigsburg zwar wieder mehr Torgelegenheiten über einen schönen Spielaufbau zu erarbeiten, aber Heidelberg hatte mit den langen Bällen eine gute Kontermöglichkeit gefunden. In einer dieser Situationen war der Gästestürmer wieder frei vor dem Tor und konnte nur noch durch ein Foul des Torhüters gestoppt werden. Der fällige Siebenmeter wurde vom Heidelberger Abwehrchef sicher verwandelt. Damit nahm der Druck auf die Hausherren noch mehr zu, da ein Unentschieden in Überzahl zu wenig gewesen wäre. In einer starken Phase wurde Heidelberg am eigenen Schusskreis festgesetzt. Nach zwei erfolglosen Strafecken, übernahm im dritten Versuch Jonas Keppler den Ball und dribbelte sich durch die gegnerische Abwehrreihe. Diese konnte ihm jedoch nichts entscheidendes entgegensetzen und so markierte der Rückkehrer das 3:2. Als hochtalentierter Jugendspieler war Jonas Keppler vor über 10 Jahren aus Vaihingen zu den Stuttgarter Kickers gewechselt und hatte dort zweite Bundesliga gespielt. Eine längere Hockeypause hatte er vor wenigen Wochen hinter sich gelassen und beim nahe am Wohnort Asperg gelegenen TSV Ludwigsburg wieder zum Schläger gegriffen. Für das abschließende Viertel galt es bei der SG den Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen. Weiterhin gelang es aber nicht offensiv den gegnerischen Spielaufbau zu unterbinden. Nach mehreren vergebenen Chancen auf beiden Seiten, gelang Heidelberg fünf Minuten vor Schluss der erneute Ausgleich. „Sicherlich haben wir heute kein glanzvolles Spiel gezeigt, aber immerhin haben wir uns am Ende nicht aus der Ruhe bringen lassen.“, fasste Daniel Löpsinger die letzten Spielminuten zusammen. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff war Stephan Polte nach einer Flanke zur Stelle und lenkte den Ball ins Tor ab. Nur eine Minute später machte Swen Moll den Sack endgültig zu und verwandelte zum 5:3-Endstand. 

Nach der unglücklichen Niederlage vor einer Woche waren die drei Punkte aus diesem Spiel ein versöhnliches Ende der kurzen Saisonfortsetzung in der Feldrunde. Als Tabellenzweiter geht die SG Vaihingen-Ludwigsburg nun in die Winterpause. Inwiefern die üblicherweise anstehende Hallensaison stattfindet, wird verbandsseitig in den nächsten Wochen erst noch entschieden. 

 

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Pierre Schöttle, Philipp Gerstung, Stephan Polte, Sven König, Swen Moll, Reinhard Bronner, Horst Wiesebrock, Daniel Sugg, David Maczynski, Simon Winter, Jonas Keppler, Nikolai Zimmer, Andrew Barrett, Jörg Seifert.

Hockeyherren holen Meistertitel

 

Februar 2020: An einem spannenden Finalspieltag gelingen der SG Vaihingen-Ludwigsburg nochmals zwei Siege und damit die Meisterschaft und der Aufstieg in die 4. Verbandsliga.

 

Vor dem letzten Hallenspieltag konnten noch vier Mannschaften die Meisterschaft in der 5. Verbandsliga holen. Aus eigener Kraft war dies allerdings nur der SG Vaihingen-Ludwigsburg möglich, die dazu mindestens vier Punkte aus zwei Spielen benötigte.

Im ersten Spiel trag der Favorit auf den HC Tübingen. Die erste Großchance bot sich dem Gegner, der bereits früh eine Strafecke herausholte. Das folgende Tor wurde jedoch aufgrund eines Regelverstoßes aberkannt. Nach diesem Warnschuss übernahm dann aber die SG voll und ganz das Zepter. In der ersten Halbzeit musste der eigene Torhüter überhaupt nur noch drei Mal eingreifen und auf der anderen Seite wurden zahlreiche schöne Torchancen herausgespielt. Kurz vor der Pause stand es dann auch schon 4:0 für die Vaihinger und Ludwigsburger. In der Halbzeit wurden auf Seiten der SG nur Kleinigkeiten optimiert und es galt vor allem im zweiten Durchgang nicht nachzulassen. Den besseren Start erwischte dann aber wieder Tübingen. Nach nur drei Minuten gelang mit einem Flachschlenzer ins lange Toreck der Anschlusstreffer. Das führende Team machte jedoch unbeeindruckt weiter und erzielte auch im zweiten Durchgang nochmals vier Tore. Am Ende stand mit dem 8:1 der deutlichste Saisonsieg fest. Die dazugehörige starte Mannschaftsleistung festigte zudem das Selbstvertrauen für die letzte Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft. Das letzte Saisonspiel gegen Heidenheim wurde aufgrund der Tabellensituation zu einem echten Finale. Mit einem Sieg hätten die Heidenheimer den Wimpel holen können, jedes andere Ergebnis reichte der SG Vaihingen-Ludwigsburg. Besonderheit der Partie war, dass der Gegner ohne Torhüter und dafür mit sechs Feldspielern agierte. Dadurch gelang im Angriffsspiel eine Überzahl und gleichzeitig waren die Räume deutlich enger. Die SG tat sich mit dieser Situation schwer und das Spiel war vollkommen ausgeglichen. Nach langem 0:0 gelang Heidenheim der Führungstreffer. Nach 15 Spielminuten gelang Steffen Eger nach Strafecke der Ausgleichstreffer. Sein Team war hier klar im Vorteil, da der Gegner ohne Torhüter nur geringe Abwehrchancen hatte. Kurze Zeit später gelang es sogar das Spiel komplett zu drehen. Sven König kämpfte sich trotz Fouls durch und erzielte das 2:1. Heidenheim kam jedoch noch vor der Pause zurück und so ging es mit 2:2 in die Unterbrechung. Die SG Vaihingen-Ludwigsburg nahm zur zweiten Hälfte eine taktische Umstellung vor. Bereits Ende der ersten Halbzeit hatte sich das Offensivpressing besser bewährt, als die zuvor abwartende Haltung. Tatsächlich bekam der Tabellenführer dadurch ein Übergewicht beim Ballbesitz. Die besseren Chancen hatte zunächst aber noch Heidenheim. Den SG-Torhüter konnten sie in dabei allerdings nicht überwinden. Das Spiel wurde im zweiten Durchgang deutlich emotionaler, da beide Mannschaften den Titel wollten. Eine klare Schiedsrichter-Ansage mit der Androhung von Hinausstellungen beruhigte die Gemüter wieder etwas. Daniel Sugg rächte sich auf seine Weise für zahlreiche versteckte Fouls. Einen langen Pass über die Bande verwandelte er anspruchsvoll aus spitzem Winkel zur erneuten Führung für seine Mannschaft. Nur wenige Minuten später konnte Sven König die Führung auf 4:2 ausbauen. Mit noch sechs zu spielenden Minuten warf Heidenheim nochmals alles nach vorne. Die SG hielt jedoch mit aller Kraft dagegen und ließ keinen Gegentreffer mehr zu. In den letzten Spielsekunden war die Meisterschaft damit bereits klar und der Abpfiff ging in Jubel und Glückwünsche über. „Zu Saisonbeginn hatten wir uns den Titel nicht als Ziel gesetzt. In den Wochen vor dem letzten Spieltag war dann die Tabellensituation aber klar und dann wollten wir auch unbedingt den Wimpel holen.“, fasst Daniel Löpsinger zusammen. Mit sieben Siegen aus acht Spielen und den wenigsten Gegentoren beendet die SG Vaihingen-Ludwigsburg die 5. Verbandsliga als verdienter Hallenmeister.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger – Reinhard Bronner, David Maczynski, Daniel Sugg, Steffen Eger, Jan-Michael Zeeb, Jakob Brandauer, Philipp Gerstung, Matthias Hallmann, Marlin Stercken, Sven König.

D-Knaben: Spieltag in Heidelberg

 

Februar 2020: Am Samstag spielten die D-Knaben des Club an der Enz in Heidelberg den letzten Spieltag der laufenden Hallensaison.

Die Knaben starteten mit einem krankheitsbedingten Trainingsrückstand in den Spieltag und mussten sich im ersten Spiel dem HC Heidelberg klar mit 5:9 geschlagen geben. Im spannenden zweiten Spiel unterlag der Club nicht zu Letzt wegen einiger umstrittener Schiedsrichter Entscheidungen dem Mannheimer HC 6 nur knapp mit 8:9. Dank der hohen Motivation und des hervorragenden Zusammenhaltes der Mannschaft kehrten die Knaben aus Vaihingen im dritten Spiel zurück und konnten es souverän gegen den Mannheimer HC 7 mit 9:13 für sich entscheiden.

Im 4. Spiel des Tages verabschiedete sich der CEV mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung und damit einem hoch verdienten Sieg gegen die TSG Heidelberg mit einem 8:5 aus der laufenden Hallensaison.

 

Es spielten: Andreas Knodel, Johannes Hormann, Lennart Brand, Leon-Finn Liebsch, Mats Braun, Maximilian Zils, Paul Kämpken, Paul von Malsen

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