Geschichte des CEV

 

Seit nun schon über 25 Jahren wird in Vaihingen an der Enz erfolgreich Hockey gespielt.
Über die Jahre konnte der Club an der Enz zahlreiche sportlichen Erfolge, Auszeichnungen und eine stetig wachsende Mitgliederzahl bejubeln. Was mit einer kleinen Gruppe hockeyverrückter Schüler begann hat sich zu einem etablierten, zukunftsorientierten Verein entwickelt.

Am 9. September 1988 gründeten zwölf Mitglieder einer Schulhockeymannschaft der ortsansässigen Ferdinand-Steinbeis-Realschule die Hockeyabteilung des VFB Vaihingen.
In den darauf folgenden Jahren wuchs die Mitgliederzahl konstant auf heute über 270 an, Tendenz steigend. Im Jahr 2004 löste sich die Hockeyabteilung aus dem Gesamtverein und nimmt seither unter dem Namen „Club an der Enz" am Spielbetrieb teil.

Mit der wachsenden Mitgliederzahl wurde der Ruf nach einem eigenen Hockeyplatz immer lauter. Unter großem Einsatz und durch die Unterstützung der Stadt Vaihingen an der Enz gelang es 2001 die Einweihung eines eigenen Kunstrasenplatzes zu feiern. Die hervorragenden Trainingsbedingungen brachten auch den erhofften sportlichen Erfolg mit sich. Mehrere Baden-Württembergische Pokalsiege Vaihinger Jugendmannschaften zieren heute den Trophäenschrank des ebenfalls in Eigenarbeit errichteten Clubhauses.
Den bislang größten Erfolg feierte die A-Mädchen-Mannschaft des CEV im Jahre 1999, als sie den Meistertitel in Baden-Württemberg erringen konnten und die Farben des Club an der Enz bei der Süddeutschen Meisterschaft vertraten.

Die erfolgreiche Jugendarbeit im männlichen und weiblichen Bereich zahlte sich nach und nach auch im Aktiven-Bereich aus. So spielt die Damenmannschaft des CEV mittlerweile auf dem Feld und in der Halle in der Oberliga. Die Herren konnten in den vergangenen Jahren bis in die 2. Verbandsliga aufsteigen.

Möglich wurde dies durch eine hervorragende Jugendarbeit und Förderung junger Mitglieder im sportlichen und sozialen Bereich. Sämtliche Jugendmannschaften werden von ausgebildeten und lizenzierten Trainern betreut. 2003 wurde der Club an der Enz in diesem Zusammenhang mit dem 1. Platz des Wettbewerbs „Coach 250" ausgezeichnet. Der Deutschen Hockey Bund prämierte hierbei Vereine, die besonderen Wert auf die Ausbildung junger Übungsleiter legen.

Um auch in den kommenden Jahren sportlich erfolgreich zu sein ist der Club auf der Suche nach einem neuen hauptamtlichen Trainer, der die Trainingseinheiten der Aktiven leiten soll und die Jugendtrainer in ihrer Arbeit unterstützen soll.

Man darf gespannt sein wohin der Weg des CEV in den kommenden 25 Jahren noch führen wird.

Vereinssatzung (Stand 2009)
CEV-Satzung 2009.pdf
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"25 Jahre Hockey in Vaihingen" - Review zur Jubiläumsfeier

 

Vaihingen, Stadthalle, 17:30 Uhr - nach langer Vorfreude war es am 08.05.2013 endlich soweit und die Jubiläumsfeier „25 Jahre Hockeysport in Vaihingen“ konnte beginnen. Auf die ca. 150 Gäste wartete eine anekdotenreiche Zeitreise durch die Geschichte unseres Club an der Enz, die für viele Erinnerungen und auch einige Lacher sorgte. Doch zuerst gab es für alle noch einen kleinen Empfang in der Eingangshalle bevor man sich dann im Inneren des blau-weiß dekorierten Saals ein Plätzchen suchen konnte. Damit sich auch jeder nochmals vor Programmbeginn stärken konnte gab es ein großes Buffet mit verschiedenen Arten von Fingerfood, das bei allen das leibliche Wohlergehen sicherstellte. Da zum Essen auch das Trinken gehört waren es nur wenige Schritte bis zur Bar, die je nach Wunsch antialkoholische und alkoholische Getränke zu bieten hatte.

 

Da unsere Ehrengäste teilweise noch vorausgehende Termine hatten, wurde der offizielle Teil des Abends mit leichter Verspätung um 20:00 Uhr durch Manfred Späth, 1. Vorsitzender des Club an der Enz, eröffnet. Nach einer kurzen Begrüßung der Anwesenden und einleitenden Worten übergab er das Mikrofon an Annika Brust, die als Moderatorin durch den Abend führte. Sogleich bat sie die Ehrengäste zu einer Gesprächsrunde auf die Bühne. Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch, WLSB Präsident Matthias Müller und HBW Präsident Karlheinz Brust berichteten darüber was für sie das Besondere am Club an der Enz ist und wie sie den Verein wahrnehmen. Nach diesen interessanten Informationen von Außenstehenden war es an der Zeit tief im Verein verwurzelte Mitglieder zu Wort kommen zu lassen. Im Fünfjahresrhythmus erinnerten ausgewählte Redner an die Highlights des entsprechenden Zeitraums, untermalt von vielen Bildern. Josef Grun fiel die Ehre des Erstredners zu und er nahm die Zuhörer mit in die Anfangsjahre des Vaihinger Hockeysports in Vaihingen ab 1988. Es schlossen sich Erzählungen von Karlheinz Brust an, der vor seiner Zeit als HBW Präsident, die Geschicke der Hockeyabteilung des VfB Vaihingens lenkte. Markantester Punkt in der Vereinsgeschichte war wohl der Platzbau, der mit unzähligen Arbeitsstunden und Muskelkraft bewältigt wurde. Aufgrund der Art und Weise wie der Kunstrasenplatz und das Vereinsgelände errichtet wurden, ist man heute auch besonders stolz auf das Geleistete. Passend zum Jubiläum konnten wir uns als Club an der Enz in 2013 auch für schuldenfrei erklären. Die planmäßige Rückführung des Darlehens für den Kunstrasen ist eine außergewöhnliche Leistung für uns als Hockeyverein und zeigt das Engagement seiner Mitglieder, die mit zahlreichen Aktionen das Geld für die Tilgung eingesammelt haben. Die Jahrtausendwende tauchte dann im Rückblick von Annika Brust auf, die stellvertretend für die Nachfolger der Generation „Platzbau“ steht. Von vielen sportlichen Erfolgen berichteten daran anknüpfend Felix Gantenbein und Ludwig Schmid. Dass der Verein gut im digitalen Zeitalter angekommen ist, zeigte sich an den besonders vielen Bildern, welche die Rückschau unterstützen. Hierzu gehörte auch der Schritt von der Hockeyabteilung des VfB Vaihingen in die Selbständigkeit als Club an der Enz. Die letzen fünf Jahre bis heute wurden abschließend von Jonas Keppler und Anna Strobel, die die aktuelle Vereinsjugend repräsentieren, vorgestellt. Die Vereinsgeschichte im Zeitraffer war ein eindrucksvoller Beweis dafür, was in 25 Jahren aus einer kleinen Gruppe Hockeybegeisterter entstehen kann.

 

Um die grauen Zellen von der Erinnerungsarbeit etwas zu entlassen stand als nächstes Comedy auf dem Programm. Marius Herzog, ein ehemaliges Mitglied des Vereins, präsentierte sich als Kopie von Horst Schlämmer und sorgte dadurch für viele Lacher im Publikum.

Danach war es an der Zeit „Danke“ zu sagen an einige Persönlichkeiten, die den Hockeysport in Vaihingen besonders prägten und dies immer noch tun. Geehrt wurden sie alle aber auch für die unzähligen Stunden die sie mit ehrenamtlicher Vereinsarbeit verbrachten. Ausgezeichnet wurde Franz Locher mit der HBW Ehrennadel in Bronze u. a. für seine jahrelange Tätigkeit als Vereinskassier und Platzwart. Zudem Dr. Heike Tapken-Brust mit der HBW Ehrennadel in Gold, der höchsten Auszeichnung des Hockeyverbands in Baden-Württemberg für Ehrenämter. Des Weiteren wurden durch den Sportkreis Regine Hachtel für langjährige Trainertätigkeit und mittlerweile die Jugendleitung, Petra Schmid als ihre Vorgängerin, Inge Locher für die langjährige Arbeit in der Mitgliederverwaltung und nochmals Franz Locher und Dr. Heike Tapken-Brust. Als Verein sind wir allen dankbar, froh und stolz solche Mitglieder in unserem Verein zu haben.

 

Im Anschluss an diesen Ehrungsmarathon folgte noch eine kleine Zugabe von Marius Herzog, dieses Mal als Evje van Dampen. Zum Ausklang des Abends leitete unsere Moderatorin dann auf die Band SMART über, die noch einige Gäste auf Die Tanzfläche zog. Während die Musik spielte nutzten viele noch die Gelegenheit um die alten Fotobücher zu wälzen und alte Videos anzuschauen. In zahlreichen Gesprächen erinnerte man sich an viele tolle Erlebnisse zurück. Dass die Vaihinger neben dem Hockeyspielen auch noch stimmlich begabt sind zeigte sich gleich zwei Mal an diesem Abend. Zuerst bei einem der emotionalen Highlights der Veranstaltung als die Bühne voller aktueller und ehemaliger Mitglieder war, die den Evergreen „Wir sind die Kinder aus Vaihingen vom VfB“ sangen. Ein Lied, das früher bei jeder Fahrt ins Trainingslager fester Bestandteil war. Als der Abend dann zu Ende ging und die Band das letzte Lied ankündigte bildete sich vor der Bühne ein großer Kreis aus und Jung und Alt. Es war an der Zeit für „Angels“ von Robbie Williams, die inoffizielle Hymne der Damen- und Herrenmannschaften des Club an der Enz.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmals bei allen bedanken, die dieses Jubiläum möglicht gemacht haben. Dies war zum einen das Programmteam um Agneta Schmitz, der erweiterte Vorstand und viele weitere Helfer. Mit den Erzählungen über die Vorarbeit hätte man einen weiteren Abend mit Programm füllen können. Wir möchten uns aber auch bei allen ehemaligen und aktuellen Mitgliedern des Club an der Enz und seinen Freunden und Unterstützern bedanken, denn ohne sie gäbe es unseren einmaligen Verein nicht.

Mit Freude und Stolz blicken wir auf den Jubiläumsabend und die letzten 25 Jahre zurück und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft des Hockeysports in Vaihingen beim Club an der Enz.

 

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